Erbprinz begrüßte Weinbruderschaft

Auftaktveranstaltung 2013 im Markgräflich Badischen Weingut in Salem

Erbprinz

Die Auftaktveranstaltung für das Weinbruderschaftsjahr 2013 im Markgräflich Badischen Weingut in Salem war mit rund 50 Teilnehmern – Mitgliedern und Gästen- sehr gut besucht. Das Jubiläum „900 Jahre Haus Baden“ und die Aufnahme in den VDP waren Anlass genug, wieder einmal beim Markgrafen vorbei zu schauen. Bei einem Stehempfang mit Bodensee-Secco und Butterbrezeln im historischen Torkel hieß Bernhard Erbprinz von Baden die Weinfreunde willkommen und führte in launigen Worten kurz in die Geschichte des Hauses Baden und dessen besondere Beziehung zum Wein und die heutige Philosophie des Betriebes ein.

Der Betriebsleiter des Weingutes, Volker Faust, führte uns dann in den ehemaligen klösterlichen Weinkeller – Salem war bis zur Säkularisation eine bedeutende Zisterzienserabtei mit Weinbau – und ließ uns dort eine Tankprobe Birnauer Müller-Thurgau trocken verkosten, die nach Meinung mancher Teilnehmer schon gut trinkbar war. Zurück im Torkel wurde mit der eigentlichen Weinprobe begonnen und zwar vier Weißweine und einem Rosé: Birnauer Müller-Thurgau trocken, Meersburger Chorherrenhalde Riesling trocken, Carl Friedrich Klingelberger Spätlese trocken (aus dem Durbacher Weingut Schloss Staufenberg des Markgrafen), Gailinger Schloss Rheinburg Grauburgunder trocken und einen Birnauer Spätburgunder Rosé.

Ein kleiner Spaziergang führte uns dann in den noblen Prälaturkeller wo ein feines Vesper und später noch eine Maultäschle-Suppe auf uns wartete und die Rotwein- Probe begleitete: Schloss Staufenberg Spätburgunder trocken, Bermatinger Leopoldsberg Spätburgunder trocken und Schloss Rheinburg Spätburgunder trocken.

Die Weinprobe wurde von Betriebsleiter Volker Faust und seiner Assistentin Miriam Heckel sehr souverän, kompetent, und mit Charme und Witz in einer guten Mischung von fachlicher Information, Weinansprache und Auflockerung präsentiert. Frau Silvia Engel half charmant beim Einschenken. Alles in allem eine reife Leistung und Salem hat neue Freunde gewonnen.

Ordensmeister Helmut Hengstler der die Veranstaltung mit Frau Heckel vorbereitet hatte, war dann auch voll des Dankes für den reibungslosen Ablauf, die hervorragende Präsentation, die Qualität der Weine und die freundliche Aufnahme im Weingut und überreichte mit viel Beifall kleine Geschenke an das Kellerei-Team. In seinen Dank bezog er aber auch alle Anwesenden ein, die die Ausführungen bei der Präsentation der Wein mit einem Höchstmaß an Disziplin aufgenommen haben. Einen besonderen Gruß widmete er den zahlreichen Gästen und Interessenten, die zu dieser Veranstaltung gekommen waren und wies darauf hin, dass Gäste und Interessenten immer willkommen seien und die Weinbruderschaft für sie offen sei.

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