Herbstexkursion 2015 zum Weingut Freiherr von Gleichenstein

Um es gleich zu sagen: Die Weinreise an den Kaiserstuhl zum Weingut des Freiherrn von Gleichenstein mit Mittagessen in der „Krone“ in Achkarren“ und der Besichtigung des Stephansmünsters in Breisach mit Umtrunk war für alle Beteiligten ein  sehr schönes Erlebnis.

Das Weingut Freiherr von Gleichenstein ist auf Burgundersorten spezialisiert und bietet hervorragende Qualitäten. Davon durften wir uns in einer Probe mit acht Weinen überzeugen. Auf Bitte des Ordensmeisters wurde eine Weißburgunder Spätlese trocken von der Lage Oberrotweiler Eichberg als Zugabe integriert und fand großen Zuspruch. Sehr gut kamen aber natürlich auch die anderen Probenweine mit Weißburgunder , Grauburgunder und Spätburgunder an. Auch ein Blanc de Blancs und ein Pinot Noir waren mit von der Partie und ergänzten schön das Sorten-Portfolio. Durch die Bank wurde eine sehr gute handwerkliche Qualität beim schonenden und sortentypischen Ausbau der Weine konstatiert. Im Bereich der Spitzenweine Baron Louis (Grauburgunder) und Baron Philipp (Spätburgunder) war eine deutliche Affinität zu den burgundischen Burgundern mit sehr gutem Potential zu spüren. Dennoch haben sie aber ihre badische Herkunft nicht verleugnet. Zusammengefasst eine Weinprobe auf hohem Niveau und nicht umsonst hat der Betrieb im Gault Millau verdiente drei Trauben.

Die Weine wurden sehr souverän von Frau Zeller präsentiert, die als Winzerin weiß wovon sie spricht. Mit ihren sachlichen Kommentaren und Erläuterungen umging sie die sonst häufig anzutreffende Beschreibung der Duft- und Geschmacksstoffe wie Himbeere, Brombeere, Birne, Äpfel usw. die oft eher individuell oder selektiv wahr genommen werden. Der Hausherr, Baron Joannes, gab uns bei der Begrüßung einen interessanten Überblick zum Weingut und zum Stand der Lese. Dafür waren wir sehr dankbar, da nicht ganz sicher war, ob er während der Lese und Verarbeitung abkömmlich sein konnte. Was uns sehr gut gefallen hat und was auch durchaus für uns spürbar war ist das gute Betriebsklima, da sich in einem Leitsatz im Hausprospekt wieder findet: Allein geh es nicht, das ist das Wesentliche; und vor allem nicht ohne unsere Mitarbeiter. Niemand von uns kann allein so viel bewirken, wie wir alle zusammen.

Unser Mittagessen nahmen wir in der „Krone“ in Achkarren ein. In einer schön gedruckten Karte mit unserem Logo wurde das Menü aufgelistet; Gaumenschmaustrilogie, Bunte Salatvariation, Gekochte Ochsenbrust mit Meerrettichsößle, Preiselbeeren und Kartöffele. Gut gekocht, flott, kompetent und freundlich serviert. Wir waren sehr zufrieden.

Auch die Kultur kam nicht zu kurz. In Breisach besichtigten wir das Stephansmünster mit dem geschnitzten Hochaltar des Meisters H.L. (Hans Loi), dem Jüngsten Gericht in einer Wandmalerei von Martin Schonga      uer, der sillberne Reliquienschein der Stadtpatrone sowie die bunten, modernen Kirchenfenster von Peter Feuerstein. Der geplante Stehumtrunk im Freien  musste kurzfristig wegen Regens unter das ausladende Dach eines nahen Hotels verlegt werden, tat aber der Stimmung keinen Abbruch.

Auf der Rückreisemit dem Bus mit und dem bewährten Fahrer, Herrn Gerhard, dankte Ordenskanzler Dr. Willigert Raatschen dem Ordensmeister als Organisator dieser Reise mit einer Flasche Weisser Burgunder Spätlese trocken aus dem Hause Gleichenstein. Ein tolles Dankeschön!

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