Weinbruderschaft bei Bernhard Huber

Bernhard Huber

Die von Trudi und Peter sorgfältig vorbereitete Frühjahrsveranstaltung führt uns zum Top-Weingut Bernhard Huber nach Malterdingen im Breisgau.

Dort wurden wir von Peter Lepold empfangen, der uns sehr kompetent, witzig und fachlich versiert mit Charme durch die Weinprobe führte. Ausführlich ging er auf die Geschichte des Weingutes und seine Philosophie ein. Aufgrund der geologischen Zusammensetzung der Böden die denen des Burgund sehr ähneln -dort hatten die Zisterzienser schon im 13. Jahrhundert ihren Burgunder angebaut - orientierte sich Bernhard Huber an diesem Vorbild. Seine Burgunder, im Barrique ausgebaut, weisen dann aufgrund dieser Betriebsphilosophie und mit ihrer Stilistik auf dieses französische Erbe hin. Hinzu kommt eine drastische Ertragsreduzierung und ein sehr schonender Umgang mit dem Lesegut aus alten Reben. Das Weingut, nun rund dreißig Jahre jung, hat bereits drei Jahre nach seiner Gründung den Deutschen Rotweinpreis erhalten und steht seither unangefochten an der Spitze der deutschen Rotweinerzeuger. Aber auch die Weißweine (vorzugsweise Auxerrois, Chardonnay, Grauburgunder und Weißburgunder gehören zum Feinsten.

Die Probe begann mit einem Begrüßungstrunk: 2005er Pinot Brut, es folgten zunächst rote Burgunder: 2009er Malterdinger Spätburgunder, 2009er Spätburgunder Alte Reben, 2009er Bienenberg Spätburgunder Großes Gewächs, 2009er Sommerhalde Spätburgunder Großes Gewächs, 2009er Schlossberg Spätburgunder Großes Gewächs, 2009er Wildenstein Spätburgunder Reserve. Es schlossen sich die Weißweine an: 2011er Malterdinger Bienenberg Auxerrois Kabinett trocken, 2010er Weißer Burgunder trocken, 2010er Grauer Burgunder trocken (ohne Barrique!), 2009er Chardonnay trocken (12 Monate Barrique).

Die Probe und deren Präsentation durch Peter Lepold, unterstützt von einer sympathischen Mitarbeiterin des Hauses, war ein großes und nachhaltiges Erlebnis. Sie belegte den Alleinstellungsstatus des Weingutes Huber mit der Eleganz und Fruchtigkeit und dem enormen Potential der Huber´schen Weine. Gefreut haben wir uns besonders, dass Bernhard Huber nach Rückkehr von einer Reise zur Probe vorbeigeschaut und nachher für uns eine exclusive Kellerführung durchgeführt hat. Der Besuch im Weingut Bernhard Huber, ein großes Erlebnis, an das wir noch lange denken werden. Danke!

Das Mittagessen nahmen wir im Gasthof Rebstock in Denzlingen ein. Ein Vitello Tonato als Vorspeise und frische Stangenspargel, Sauce Hollandaise, Kratzede, neue Kartoffeln und ein panniertes Schnitzel schmeckten vortrefflich. Als besonderen Service des Hause wurden uns noch Kaffee und Petit Fours serviert.

Ein Besuch im Messmer Museum in der alten Braurei Riegel rundete den Besuch ab und voller bester Eindrücke und einem großen Dank des Ordensmeisters an die Organisatoren Trudi und Peter Eitze fuhren wir wieder Richtung Bodensee.

Bilder in der Galerie…

Helmut Hengstler

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